15.06.2018

Kennst Du deinen Seelenverandten/Soulmate?

https://kopfundherzoeffner.blogspot.com

Karma and Soulmate!

Momentan überall gesehen und gelesen.

Seelenverwandte ... 

und und und ... wie sie nicht alle heißen.




Habt ihr Erfahrungen damit gemacht?
Die Beschreibungen treffen fast bei jedem zu und kann dem entsprechend interpretiert sowie adaptiert werden. 

Was heißt denn "Seelenverwandter"?
Hier eine gefundene Definition vom Seelenverwandten ...

http://www.lovethispic.com/image/226101/what-is-a-soulmate-
http://www.lovethispic.com/image/226101/what-is-a-soulmate-

Übersetzung:

Seelenverwandte

Eine Person, mit der Du genau in dem Moment,
in dem du ihn triffst,
eine direkte Verbindung hast -

eine Verbindung, die so stark ist,
dass du dich auf eine Weise zu ihm hingezogen fühlst,
wie du es noch nie zuvor erlebt hast.

Wie diese Verbindung sich im Laufe der Zeit entwickelt,
hast du zuvor schon erlebt.

Wenn sich diese Verbindung mit der Zeit entwickelt,
erlebst du eine Liebe, die so intensiv, stark und komplex ist, 
dass du anfängst zu bezweifeln, 
dass du jemals wirklich jemanden zuvor geliebt hast.



***

Ich wollte dem Ganzen auf den Grund gehen und habe dazu einen Fachmann befragt, der mir zu meinen wichtigsten Fragen geduldig geantwortet hat.

Exklusiv Interview mit ... 


www.praesenz-web.de
Homepage von Dipl.-Psych. Ulf Parczyk
Kopf- und Herzöffner: 
Schön, dass ich Ihnen jetzt mal so ein paar Fragen stellen kann.
Wie sind Sie zu dem Thema: Seelenpartner und karmische Muster/Rückführung/ Clearings etc. gekommen?



Dipl.-Psych. Ulf Parczyk:
Ich war immer ein Suchender und habe mich dadurch auch mit unzähligen therapeutischen und Selbsterforschungs-Methoden auseinandergesetzt, bin immerhin schon Mitte Fünfzig...:) 
  
"Traditionell" ausgebildet durch ein Uni-Studium in Diplom-Psychologie und eine klassische Gesprächspsychotherapie erlebte ich danach einen Bruch mit der "herkömmlichen" Psychologie in Richtung Spiritualität.

Ich fand dann Methoden, die mir nun vollkommen entsprechen und von denen ich sowohl theoretisch als auch praktisch durch die Fortschritte meiner vielen KlientInnen in meiner spirituell-psychologischen Praxis"PraeSenZ" in Frankfurt am Main überzeugt bin und sie hier seit über 15 Jahren - ausschließlich - anwende.

Ich bin dankbar, dass ich diese Methoden, Rückführungstherapie/Re-inkarnationstherapie und das Clearing, Menschen, die ernsthaft ihre Entwicklung fördern möchten, anbieten kann. Einschränkendes "Altes" und "Fremdes" können wir durch Durcharbeiten von traumatischen Situationen durch Bewusstwerdung heute für uns nutzen. Das Annehmen, was ist, ist DIE Säule meiner Arbeit. Sind doch Traumata in diesem oder in früheren Leben die stärkste Form des Nicht-Annehmens mit ebenso den stärksten einschränkenden Auswirkungen auf das Jetzt.

Nur in einem liebevollen und beschützten Rahmen kannst Du Dich diesen, vor allem auch in den Beziehungen, hemmenden Erfahrungen nähern und deren Wirkung aushebeln, um Dich befreiter der Gegenwart und den jetzigen lieben Anderen zuwenden zu können - jetzt auch Dich selbst besser als vorher annehmend. Denn jedes Trauma trifft auch die Eigenliebe ins Herz und lässt uns dann folglich über Resonanz lieblosere Beziehungen führen. 


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Kopf- und Herzöffner:
Woran erkenne ich meinen Seelenpartner? 
Was sind die Anzeichen? 
Und warum gibt es einen Seelenpartner? 
Hat jeder Mensch einen Seelenpartner?
Fragen über Fragen .... 


Dipl.-Psych. Ulf Parczyk:
Es ist in diesem Thema - wie oft im spirituellen Bereich - nicht immer klar definiert, was die einzelnen unter den verwendeten Begriffen meinen. 

So auch hier. 

Unter dem neutralen Wort "Seelenpartner" verstehe ich ganz allgemein Seelen, die wir hier in dieser Inkarnation nicht zum ersten Mal treffen. 
Sie können in früheren Leben eine uns "angenehme" oder "unangenehme" Rolle gespielt haben: unser Vater, Feind, Liebespartnerin gewesen sein, im gleichen oder im anderen Geschlecht, wie wir auch im Geschlecht und in den Rollen in den Inkarnationen wechseln können.

Diese Vorerfahrungen spielen dann eine große Rolle, schon im ersten Kontakt: Ist er oder sie mir sofort sympathisch? Habe ich das Gefühl, ihn schon ewig zu kennen? Ist da ein Gefühl von großer Nähe, manchmal überwältigend? Und im Weiteren: fühle ich mich ihr so nahe, dass ich sogar ihre Gefühle oder Gedanken kenne? Diese Nähe kann, vor allem wenn es sich um sogenannte 


"Dualseelenpartner" handelt (ein Thema für sich), sehr bedrohlich werden - für einen oder beide Partner. 

Seelenpartner lösen generell einiges Altes in uns aus, das uns dadurch stärker ins Bewusstsein kommt: Z.B. Ängste vor Verlust, vor Ablehnung, vor Auflösung etc. 

Vor allem, wenn die neuerliche Beziehung unglücklich oder nicht richtig zustande kommt oder nicht richtig beendet werden kann, ist es lohnenswert, sich diesen aufkommenden Themen (z.B. Abhängigkeit, Kontrolle, Selbstliebe, Bedürftigkeit (verbreitet: HelfenWollen)) anzunehmen. 


Für Viele ist das ein Anstoß, weiter an sich und an den abgespaltenen Anteilen, die der oder die andere spiegelt, zu arbeiten. Und so etwas für die eigene Entwicklung zu tun und sich nicht nur auf eine Beziehung zu verlassen oder weiter eigene Themen auf andere zu projizieren, sondern die Verantwortung für sich zu übernehmen. Dabei können jedoch auch Umstände auftauchen, die eine kompetente professionelle Begleitung nötig machen, vor der man auch nicht aus Angst oder Stolz - wenn irgend möglich - zurückschrecken soll.


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Kopf- und Herzöffner:
Was ist denn bitte eine karmische Beziehung?


Dipl.-Psych. Ulf Parczyk:
Karmische Beziehung werden gemeinhin Beziehungen gemeint, in denen die Partner sich persönlich aus früheren Leben her kennen. 


Die Vorerfahrungen können und werden höchstwahrscheinlich die heutige Beziehung beeinflussen. In welche Richtung, liegt an der Verarbeitung der Erfahrung durch beide Partner. Karmisch kann die Beziehung zur Mutter sein, zur Tante oder zum Opa, genauso wie die Beziehung zum Arbeitskollegen, dem Mann, der einem in einem Restaurant begegnet oder der Lebenspartnerin. 

Jede Beziehung kann also karmische Hintergründe haben. Sehr oft haben sogar weniger am Spirituellen interessierte Menschen dabei den Eindruck, "als kenne ich diesen Menschen schon ewig".
Dabei nicht nur im positiven Gefühl, sondern oft trifft uns auch eine Antipathie sehr plötzlich bei einer ersten Begegnung. Diese Eindrücke sind natürlich von den gemeinsamen Vorerfahrungen geprägt (die von beiden natürlich sehr verschieden wahrgenommen worden sein können...). 

Untersuchen kann man jedoch auch, ob eine Beziehung wirklich im persönlichen Sinne karmisch ist oder ob man mit dem Partner/der Partnerin lediglich ein karmisches Muster auslebt/nachspielt (oder beides... ;-) ).

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Kopf- und Herzöffner:
Welche Möglichkeiten habe ich  so eine Beziehung karmisch aufzulösen bzw. gibt es eine "einfachere" und nicht so schmerzvolle Trennung?


Dipl.-Psych. Ulf Parczyk:
Ich bin eher ein Vertreter davon, dass wir bewusst die Dinge aufarbeiten sollten. Wir müssen uns m.E. das ansehen, was einmal war und uns immer noch beeinflusst, um es wirklich und endlich verarbeiten und emotional verstehen sowie uns um die anderen dann besser annehmen zu können. Das Alte loslassen und neu starten.

Diese "PauschalRitual- Vergebens- und KarmaAuflösungs- Partnerrückholungs- und GelübdeVersprechenAufhebens-Wut", die die Runde macht und sich vielversprechend anhört, weil man (angeblich) damit kein Bewusstsein von den vielleicht unangenehmen Tatsachen des Seelenlebens braucht, halte ich für ...naja... 

Wer Schmerz, echte Arbeit an sich selbst, Erfahrung und Ganzwerdung vermeiden möchte, ist vielleicht gut damit bedient. Obwohl ich auch das nicht wirklich glaube. ;)

Mit der Rückführungstherapie an Beziehungen arbeiten: 
Dabei sind wir natürlich nicht nur mit den Beziehungen mit Anderen befasst. Mit der Erforschung von wichtigen Situationen in Bezug auf Beziehungsprobleme und/oder eine karmische Beziehung ist gleichzeitig das Annehmen und Integrieren von Teilen von uns selbst verbunden. 
Was bedeutet, unsere Neigung in Beziehungen, unsere abgespaltenen Anteile hineinzuspiegeln und uns dann damit im Außen in Form des "bösen" Anderen herumzuplagen, kann sich ändern - mit einer heileren, "ganzeren" Einstellung zu uns selbst. 

Wir lieben uns mehr, also ziehen wir auch andere PartnerInnen an, die wiederum liebevoller mit uns umgehen. 

Rückführungstherapie ist also, allgemein gesagt, ein Prozess der Erhöhung der Eigenliebe durch Bewusstwerdung von Situationen und damit Wiederaneignung von Abgespaltenem (Emotionen, Teilen) - und dann, mit diesen Erfahrungen, sich selbst und anderen vergeben können. 

Das Alte kann jetzt heilen und Du Dich umarmen.

Ob eine Trennung in einer Beziehung überhaupt "nötig" ist, entscheidet sich erst (falls der andere nicht schon entschieden hat...), 
wenn ...

1. es überhaupt nötig ist und man den anderen auch loslassen kann (was oft nicht so einfach ist)

oder

2. wenn man die Themen, die die Beziehung mit sich brachte, aufgearbeitet hat und die Beziehung sich dadurch nicht zum Positiven verändert hat. 
Man selbst aber schon... 

Idealerweise arbeitet auch der/die Andere gleichzeitig an der Beziehung - was aber m.E. nicht so häufig vorkommt.
Trennung ist nur eine Option und vor der Bearbeitung nicht sicher...


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Kopf- und Herzöffner:
Karmische Muster und Rückführungen - was heißt das?
Wie wichtig ist das im Beziehungsleben?


Dipl.-Psych. Ulf Parczyk:
Wir sind ziemlich voll von unseren Erfahrungen, die uns geprägt haben und zu sehr der festen Meinungen über uns selbst ("Ich genüge nicht", "Ich bin unerträglich", "Ich bin nicht willkommen" etc.), über Andere ("Die Welt ist feindlich", "Andere sind nie beschützend", "Auf Andere kann ich mich nicht verlassen"...) und Beziehungen ("Mich öffnen und fallen lassen ist gefährlich", "Ich mache lieber alles selbst", "Ich muss immer geben").

Alles das haben wir uns direkt in den oder nach den sehr entscheidenden Erlebnissen geschaffen, die eine Tendenz haben, sich immer zu wiederholen und damit zu verfestigen.
Hier gilt es diese Ursprungssituationen wieder aufzusuchen und diese bewussten oder unbewussten Glaubenssätze aufzuspüren, um dadurch überhaupt erst verändern zu können, nämlich da, wo sie herkommen, erscheint mir nach meiner Erfahrung unerlässlich.

Ohne die Ursachen für diese allesamt glücklichen Beziehungen sabotierenden Überzeugungen zu kennen, hieße es, ich müsse die Überzeugungen revidieren, deren Hintergrund sich ja einmal als "Realität" dargestellt haben. 
Daher "stimmen " diese Überzeugungen ja. 
Ohne Bewusstheit der Ursachen, bleiben eigentlich nur "positive Affirmationen", deren Wirksamkeit ja mittlerweile zu Recht in Verruf gekommen ist.

Um wirkliche Befreiung zu erlangen, verbinden wir uns mit der Person, die wir damals waren - ob es das Innere Kind im heutigen Leben oder in einem früheren ist oder eine erwachsene Person in einem früheren Leben. Wir nähern und öffnen uns ihr - und damit uns selbst natürlich - in unseren düstersten, verlassensten, schmerzhaftesten, schuldbeladensten Momenten und können sie am Ende annehmen und befreien. Damit können wir diese genannten Glaubenssätze liebevoll aufheben. 

Die Verdrängung und Verleugnung ist beendet, die große und zehrende Widerstandsenergie, die darauf lag, ist nicht mehr notwendig. Und natürlich sind wir dadurch wieder ein bisschen heiler geworden, was wiederum zu befriedigenden Beziehungen mit anderen führt.

Die Wiederholung von Mustern, die aufgrund der alten Konditionierungen und Glaubenssätzen ablief, kann endlich aufhören: Mehr Nähe zulassen können, ein breiteres Spektrum an Lebendigkeit und Emotionen zulassen können und weniger Ängste vor Ablehnung, Verlassen werden oder Einengung, zentrierter in sich ruhen.

Kopf- und Herzöffner: Danke Herr Dipl.-Psych. Parczyk für den Einblick und Ihre Antworten.

***

Für mich die Quintessenz dessen, dass wenn ich an mir und meinem Seelenleben arbeite - ergo bedinungslose und heilende Selbstliebe, "schützt" es mich nicht vor karmischen Beziehungen. ;-)

Hattet Ihr schon einmal eine Begegnung mit Eurem Seelenverwandten?
Wie seid ihr damit umgegangen? 
Was war so besonders daran?
Glaubt ihr an Seelenverwandschaft?



07.06.2018

Was ist das Geheimnis an einem Date?


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Ja ich hab es gewagt und hab ein Date seit langer Zeit mal wieder vereinbart.
Warum denn nicht? Life goes on, oder? Dachte ich mir halt so. 
Einerseits wollte ich wieder raus und andererseits wollte ich keinem Hoffnungen machen. Ich stellte mir die Frage: Welches Geheimnis wohnt einem ersten Date inne?
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Wie wir uns kennen gelernt haben?
Es war ein Mittwoch und als ich mit den Mädels unterwegs war, habe ich ihn in unserer Stamm-Cocktailbar kennen gelernt. Sehr groß, breite Schultern, dunkelbraune leicht lockige Haare, braun grüne Augen, einen drei-Tage Bart, gepflegte Hände, schöne Zähne und ein strahlendes Lächeln.
Wir hatten uns gut unterhalten und er hat mich zum Lachen gebracht. Das war wichtig. Er fragte nach meiner Telefonnummer und er merkte mein Zögern.

Ich fragte mich, ob das alles so richtig sei. 
Will ich meine Nummer überhaupt weitergeben? 
Bin ich bereit dazu?
Er schaute mich an und fragte, ob alles in Ordnung sei.
Na klar, hörte ich mich sagen und gab ihm meine Nummer.

Am Tisch meiner Mädels angekommen, wurde das Tribunal ziemlich neugierig und fragte mich gleich aus. Ganz in Ruhe und für meinen Geschmack mit zuviel Gleichgültigkeit erzählte ich vom Kennenlernen. Irgendwie war ich mir überhaupt nicht sicher, ob ich das alles wollte und vor allem, ob ich wirklich bereit für sowas war. 

Die Damen stärkten mich und rieten mir eifrig dazu, wieder in die Welt raus zu gehen. Was würde es besseres geben, als neue Leute kennen zu lernen und sich ein bisschen abzulenken.

Erneute Frage in meinem Kopf: Warum wollte ich das eigentlich? 

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Meine Überlegung 1 Tag vorher war wirklich abzusagen.
Ich fragte mich, welcher Teufel hatte mich geritten gleich wieder in die Vollen zu gehen.
Wieder das Zweifeln und dann auch wirklich die Frage, was erwartete mein Gegenüber?

Wir haben uns zum Kaffee trinken getroffen. 
Ein nettes Cafe in der Altstadt.
Er war gut gekleidet und hat schon mal gut gerochen. Der 3-Tage-Bart sah sexy aus und er hatte wieder sehr gepflegte Hände (wichtiges Kriterium). Entweder kannten diese keine Arbeit oder er legte da wirklich extremen Wert darauf.
Ein anziehender Typ. Keine Frage ... 

In der Unterhaltung war er wirklich witzig, konnte mich hier und da wieder zum Lachen bringen. Er erzählte mir von sich, von seinem Leben und von seinem Job. Er hatte zwei Söhne und sah diese nur sehr selten, er habe keine gute Basis mit seiner Ex und und und.

Interessierte mich das wirklich? Nein!
Und absolutes No Go während dem Date über seine Ex auszuhauen.
Meine herausgegebenen Informationen über mich waren eher spärlich. 
Das baldige Studium stand nun im Vordergrund. Davon erzählte ich ihm.
Warum sollte ich ihm etwas mehr von mir erzählen? 
Wollte ich das? Wollte ich für jemanden eine Rolle spielen? 
Getreu dem Motto: Umso weniger du über mich weißt, umso weniger gibt es aufzuarbeiten. ;-)

Beim Verabschieden hatte er meine Hand genommen, mich angeschaut und mich gefragt, ob wir uns bald wieder sehen.
In seinen Augen sah ich was. Hoffnung? Mit direktem Blick hab ich ihn angeschaut und ihm gesagt, dass ich glaube, dass wir uns vorerst nicht wieder sehen. Irgendwie bin ich für das "Ganze" noch nicht so startklar. Er sollte schauen, dass er eine bessere Basis mit seiner Ex hinbekommt, weil es für seine Jungs einfacher wäre.Sympathie ist auf jeden Fall da, aber mehr kann ich mir einfach nicht vorstellen. 
Ein angenehmer Handshake, ein Bussi links und rechts sowie gute Wünsche für sein Leben, alles Liebe für seine Familie und zack ... schon saß ich im Auto.


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Als ich so im Auto saß, hab ich die Sonnenblende runter geklappt und mir in die Augen geschaut.
Nein, ich schüttelte den Kopf. 
Gibt es wirklich ein Geheimnis an einem Date?
Die Frage oder das Geheimnis liegt immer in den Gefühlen, die wir mit zu einem ersten Date mitnehmen? Und ich war mir diesmal klar, ich hatte keine Gefühle!

Denn Gefühle, das hab ich mal gehört, sind wirklich was seltsames. ;-)





***

Momentan gibt es viele andere Dinge bzw. andere Ziele, die mir gefallen und die ich mir gesetzt habe. Dates gehören da wohl momentan nicht dazu.










06.06.2018

Der geheime Brief ...

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Meine Liebe,

ich bin Du ... jetzt, knapp Ende 30, schreibe dir ein bisschen was aus der Zukunft.
Irgendwie möchte ich dich ja nicht komplett spoilern, dennoch möchte ich Dir ein paar Zeilen schreiben.

Ich weiß, du wirst jetzt sicherlich auf deinem Bett liegen, den Disc Man neben dir liegen haben und Mariah Carey läuft und du schaust auf dein Johnny Depp Poster. Du träumst von deinem ersten richtigen Freund. Den ersten richtigen Kuss und von einer Zukunft, die so wunderschön und romantisch wird. Ein toller Ehemann, Haus und 3 Kinder.

Liebes, ich möchte Dich schützen. Ich möchte dich in den Arm nehmen und dir sagen, dass die Vorstellungen, die Du momentan von Liebe und Romantik hast, nicht ganz erfüllt werden. Eines möchte ich Dir sagen, Liebe ist schön. In allen in Formen und mit ganzer Leidenschaft. Sie trägt dich und lässt dich von Innen strahlen. Lass Dir dein Strahlen nicht nehmen.

Es wird in den nächsten Jahren ziemlich spannend, anstrengend und auch traurig. Dein Bild von Liebe wird in den nächsten Jahren, nein sogar Jahrzehnten ein Cover erhalten. Ob es an den Disney-Filmen oder Dirty Dancing liegt, kann ich hier jetzt echt nicht klar beantworten. 

Da ich mir selbst mit knapp Ende 30 nicht sicher bin, woher diese Auffassung von Romantik kommt.

Weißt Du, du wirst Dein Bild von romantischer, ewiger Liebe und Treue neu überdenken. Mitte zwanzig wirst du spüren, dass irgendwas nicht richtig läuft. Knapp Ende zwanzig wirst du heiraten. Das soll das Richtige für dich sein. So zumindest mal der Ansatz. Du wirst selbst deine Glaubenssätze prüfen, erneuern und selbst über deine eigenen von dir geglaubten Grenzen gehen.

Ich kann Dir leider nicht sagen: "Liebes, es wird alles gut!"
Das wäre gelogen. Denn bis Ende zwanzig wird gar nichts gut werden und mit dem Eintritt in die dreißiger wird es immer holpriger.
Es werden harte Zeiten kommen. Große Verluste.
Du wirst deine geglaubte erste große Liebe und damit deine Naivität und den Glauben an eine gerechte Welt durch den Krebs verlieren. 

Du wirst lernen, dass Vertrauen, ein absolut wichtiges Fundament in einer Beziehung ist und weiters wirst du spüren, wie es ist, betrogen und belogen zu werden.
Du wirst zu gleichen Teilen auch lernen müssen. dass Betrug ziemlich bitter schmeckt und die beiden Rollen als Betrüger und Betrogene selbst bist und nichts daran ändern kannst. 

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 ... und dir ins Ohr flüstern wollen, alles halb so schlimm. 

Das Leben, was auf dich zu kommt, wird nicht ansatzweise deiner Vorstellung entsprechen. Deine Seele wird sich strecken und du wirst Meisterin im Umgang mit emotionalen Tretminen. Da macht dir keiner so schnell was vor. Eine grenzwertige Erfahrung wird sein, dass du anfängst dein Herz zu verschließen und immer misstrauischer deiner Umwelt gegenüber wirst.

Es muss so kommen, wie es kommen muss. So sind die Weiterentwicklung und der Prozess gegeben.

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Ich kann Dir einfach jetzt schon sagen, dass die Ehe nichts für dich ist. Ja, du wirst jetzt sicherlich beim Lesen, den Mund offen haben. Aber glaub es mir, du hast es probiert und das nicht nur einmal. Es ist einfach nichts für Dich. Es gibt sicherlich irgendwo den passenden Partner, aber es muss ja nicht unbedingt in einer Ehe enden. Eine eingetragene Partnerschaft ist vollkommen ok.

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Du bist stark und wirst mit allen Widerständen, die auf dich zukommen stärker und stärker. Die Wahrheit dabei ist, dass es nicht immer leicht für dich sein wird. Da will ich dir echt nichts schön reden. Immer und immer wieder, wenn du am Boden liegst, wirst du aufstehen und dich aufrichten. Du gehst mit einem gradem Rücken weiter.
Stolz und Stärke.
Woher hast du diese Stärke? Oft habe ich mich das gefragt und woher nimmst du immer diese Zuversicht einfach weiter zu gehen.

Du bist stark, weil du schwere Entscheidungen in deinem Leben getroffen hast, die du keinem anderen zugemutet hättest. Eine Besonderheit dieser umfassenden Stärke ist das Verzeihen. Du bist gütig und hast ein großes Herz. Eines ist wichtig, du wirst lernen dieses Herz zu schützen. Du wirst eine Grenze ziehen und einen Neuanfang starten.

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Auf eines kann ich dich nicht vorbereiten und das wird, davon bin ich überzeugt, eine der heftigsten Erfahrungen, die du in deinem Leben machen wirst.
Ein harter und scharfer CUT von Deinen Wurzeln. Es wird dich aushebeln. Ein Breakdown. Verlust ist hier das Schlüsselwort. Denn du wirst einen Menschen in deinem Leben verlieren. Ein Mensch, der dir das Selbstbewusstsein und die Stärke gegeben und der immer an dich geglaubt hat. Du wirst diesen Menschen dabei begleiten, wenn er von dieser Welt in eine andere Welt geht.
Das letzte was dieser Mensch sehen wird bevor er stirbt, ist dein Gesicht.
Du wirst in dieser Zeit nur ein einziges Mal an seiner Seite weinen und auch nur dann, kurz bevor er stirbt. Du wirst versuchen, deine Trauer ihm nicht zu zeigen. Es wird dir den Boden unter den Füßen wegziehen. Eine lange Zeit wirst du Leere spüren und nur Traurigkeit, in der Annahme, dass du keine Liebe mehr empfinden kannst.

Du erlebst ein Aufleben. Das Gefühl und das Wissen, du kannst Liebe empfinden, wird dir einen Weg zeigen und dir neue Erfahrungen bescheren.
Ein neuer Weg wird sich für dich auftun und du wirst diesen gehen.

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Ich habe da noch eine Bitte an dich. Manchmal bist du einfach zu hart zu dir selbst und gehst viel härter mit dir um, als mit deiner Umwelt, denn du neigst einfach dazu, deine Umwelt in Watte zu packen. 

Am liebsten würde ich dir schon zuflüstern ...
Wer weiß was alles noch auf uns zukommen wird.
Ich drücke dich, meine Liebe. Wir haben bis jetzt das ziemlich gut gemeistert.




***

Würdet ihr eurem 16 jährigen ICH auch schreiben?


01.06.2018

8 Gründe fürs Single-Leben

Die Entscheidung "Single" zu sein, scheint freiwillig.
Zumindest wollen wir es glauben


"Ich bin ein Single und bleibe auch einer."

Warum? Weil eine Beziehung nicht das ist, was ich zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben will. 
Erfahrungen mit Beziehungen und Affären machen wir alle in unserem Leben.
Manchmal wollen wir einfach nur für uns sein. 
Uns einfach neu sammeln und weiter im Leben voran schreiten. 

Manche sind Single, weil sie gerade mit jemandem tief gestürzt sind und sie alleine sein wollen, um zu sich selbst "zu heilen". 

Dann ist es gut, wenn man erkennt, dass man seine Wunden versorgen "sollte", bevor man mit großem Eifer sich wieder in eine Beziehung stürzt.
Es gibt nichts schlimmeres, als mit offenen ungeheilten emotionalen Wunden in eine neue Beziehung zu gehen.


Dann gibt es wieder andere, die Single sind, weil sie noch niemanden gefunden haben, mit dem sie einfach gut zusammen passen. Sie genießen es vielleicht, wieder zu sich selbst zu finden oder mögen einfach die "Freiheit" und die Kompromisslosigkeit.

Wenn es jedoch um Beziehungen geht, neigen einige Singles dazu, eine Opfermentalität an den Tag zu legen bzw. eine zu entwickeln.
 

Wir alle denken, dass wir nach bestem Gewissen handeln und nur beste Absichten haben. Oft empfinden wir, dass die anderen diejenigen sind, die uns so grausam, so furchtbar sind und uns verletzen wollen. 
Klarer Fall und Fakt: Das ist too far von der Realität.

Wir sind verantwortlich für unser Leben und unsere persönlichen Beziehungen sind dabei keine Ausnahme. 
Wenn wir dies im Hinterkopf behalten, sollten wir wissen, dass wir die Macht der Veränderung haben. 

Wir besitzen die alleinige Verantwortung und es liegt mehr in unseren Händen, wie wir mit diesem Status "Single" umgehen, als wir denken.


Also, wenn Du Dich fragen solltest, warum DU NOCH SINGLE bist, obwohl du es doch gar nicht willst, dann sind hier einige mögliche Erklärungen, die du evtl. in Betracht ziehen könntest, warum du noch im Singlenirvana bist und weiterhin das Glück versäumst.


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Auferlegte Regeln
Im Laufe der Jahre und den dazugehörigen Erfahrungswerten hast du dir so viele Regeln über Dating und Beziehungen gemacht, dass du nicht verstehst und merkst, dass deine selbst auferlegten Regeln dich davon abhalten eine dauerhafte Beziehung zu finden und evtl. sogar zu führen.

Denn oft gelten Regeln nicht für alle auf die gleiche Weise. Was für eine Person funktioniert, kann völlig anders sein als das, was mit einer anderen Person funktioniert. Beim Dating gibt es keine strengen Regeln, also solltest du nicht versuchen, irgendwelchen zu folgen. 

Geh einfach mit deinen Instinkten und deinem Herzen.


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Du hast Angst vor Intimität
Deine Angst vor Intimität macht dir Angst. Du bist ziemlich argwöhnisch, steuerst ganz genau, wie sehr und wie intensiv du jemanden magst.
Jemanden zu mögen, der dich zurückweist, das wäre genau diese Angst.
Du bestrafst deinen "potenziellen" Partner, weil du Angst hast, ihm/ihr nahe zu kommen. 

Du bestrafst sie mit jedem Blick und tätigst sarkastische Aussagen, nur damit sie dich in Ruhe lassen.
Warum? Weil genau diese große Intimität und Nähe dir eine enorme Angst machen.



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Angst vor Konkurrenz
Was heißt Angst vor Konkurrenz haben?
Diese Angst ist mit einem Mangel an Selbstwertgefühl verbunden.
Angst vor Konkurrenz ist auch auch Angst vorm Verlust.
Du trägst alle nicht verarbeiteten Verluste in Dir. Alte emotionale Wunden, die nicht geheilt sind.

Wenn du nicht positiv von dir selbst denkst, wirst du immer mit anderen konkurrieren.  
Also entscheidest du dich überhaupt nicht mehr zu konkurrieren. Du gibst auf, weil du Angst vor Konkurrenz hast.
Natürlich solltest du in einer Beziehung nicht immer für die Liebe und Aufmerksamkeit Ihres Partners kämpfen müssen. Deine Angst ist jedoch so groß, dass du überall Konkurrenz siehst. Diese Angst ist eine sehr tiefliegende Angst. 
Angst vor Konkurrenz ist eine Urangst des Verlustes, dass du dich deinem Partner öffnest und er dich für jemanden "besseren" im Regen stehen lässt.


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Du bildest toxische Anziehungen
Die Ursache liegt in den Gedanken, denn die Gedanken sind macht. 
Womöglich durch deine nicht positiven Erfahrungswerte, zumindest deren Gesamtsumme, bist du anfällig für Partner, die relativ giftig für dich sind. 
Was ist damit gemeint?
In der Tat sabotierst du dich Sie möglicherweise absichtlich. Das heißt durch deine Gedanken und deine Erfahrungswerte. Du suchst dir Beziehungen mit Partner, die entweder emotional nicht verfügbar oder bereits in Beziehungen sind oder andere Probleme haben. Du weißt ganz genau, dass deine Beziehung zum Scheitern verurteilt ist. Sie ist giftig für dich.



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Du bist isoliert
Du hast dich in deiner Routine so wohl gefühlt, dass du sie für nichts ändern würdest. 
Du willst aus deiner Komfortzone gar nicht herauszukommen. Geschweige dich für eine potentielle Verletzung oder gar eine zum scheitern verurteilte Beziehung deiner Umwelt stellen. 
Wer will schon manchmal nach einem langen Arbeitstag ausgehen und evtl. neue Leute kennen lernen, wenn Du es dir gemütlich in der Jogginghose auf dem Sofa bequem machen kannst?


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Du bist sehr wählerisch
Wenn dein Herz zu oft gebrochen wurde, bist du anfällig dafür, über jeden den du triffst zu urteilen. 
Deine Angst, wieder getäuscht und wieder zurückgewiesen zu werden ist sehr hoch. Somit entscheidest du dich deinen nächsten Partner sorgfältig nach deinen dir auferlegten Kriterien auszuwählen.
Du hast Vertrauensprobleme und gleichzeitig hast Du so unrealistische Erwartungen (auferlegte Kriterien), wie dein idealer Partner sein sollte.




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Du hast ein geringes Selbstwertgefühl
Dein innerer "Kritiker" sagt dir immer, dass du nicht genug, nicht wertvoll und nicht liebenswert bist.
Auch wenn du eine liebevolle Beziehung haben willst, glaubst und vertraust du irgendwie nicht, dass du eine verdient hast. Der Mangel an Selbstvertrauen ist es, was andere Menschen von dir wegdrängt und deine Chancen zerstört, wahre Liebe zu finden.

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No more Pain 
Wir alle haben unseren eigenen Teil des Schmerzes durchgemacht, der aus unseren intimen und vergangenen Beziehungen kommt. 
Nach jedem Schmerz werden wir einfach zu defensiv, zu misstrauisch, riskieren nichts mehr und zu vorsichtig. 
Wir haben Angst, wieder und wieder verletzt zu werden. 
Also bentonieren wir um uns herum unsere eigene Schutzmauer. Diese schützt uns vor möglichen Schmerzen, vor neuen emotionalen Wunden, die wir nicht einfach verkraften und wegstecken können. Unsere Selbstverteidigung und Angst kann der Grund sein, warum wir dann immer noch Single sind.


Und konntest du dich in einigen Punkten wieder erkennen oder gab es Ähnlichkeiten?