Freitag, 1. Juni 2018

8 Gründe fürs Single-Leben

Die Entscheidung "Single" zu sein, scheint freiwillig.
Zumindest wollen wir es glauben


"Ich bin ein Single und bleibe auch einer."

Warum? Weil eine Beziehung nicht das ist, was ich zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben will. 
Erfahrungen mit Beziehungen und Affären machen wir alle in unserem Leben.
Manchmal wollen wir einfach nur für uns sein. 
Uns einfach neu sammeln und weiter im Leben voran schreiten. 

Manche sind Single, weil sie gerade mit jemandem tief gestürzt sind und sie alleine sein wollen, um zu sich selbst "zu heilen". 

Dann ist es gut, wenn man erkennt, dass man seine Wunden versorgen "sollte", bevor man mit großem Eifer sich wieder in eine Beziehung stürzt.
Es gibt nichts schlimmeres, als mit offenen ungeheilten emotionalen Wunden in eine neue Beziehung zu gehen.


Dann gibt es wieder andere, die Single sind, weil sie noch niemanden gefunden haben, mit dem sie einfach gut zusammen passen. Sie genießen es vielleicht, wieder zu sich selbst zu finden oder mögen einfach die "Freiheit" und die Kompromisslosigkeit.

Wenn es jedoch um Beziehungen geht, neigen einige Singles dazu, eine Opfermentalität an den Tag zu legen bzw. eine zu entwickeln.
 

Wir alle denken, dass wir nach bestem Gewissen handeln und nur beste Absichten haben. Oft empfinden wir, dass die anderen diejenigen sind, die uns so grausam, so furchtbar sind und uns verletzen wollen. 
Klarer Fall und Fakt: Das ist too far von der Realität.

Wir sind verantwortlich für unser Leben und unsere persönlichen Beziehungen sind dabei keine Ausnahme. 
Wenn wir dies im Hinterkopf behalten, sollten wir wissen, dass wir die Macht der Veränderung haben. 

Wir besitzen die alleinige Verantwortung und es liegt mehr in unseren Händen, wie wir mit diesem Status "Single" umgehen, als wir denken.


Also, wenn Du Dich fragen solltest, warum DU NOCH SINGLE bist, obwohl du es doch gar nicht willst, dann sind hier einige mögliche Erklärungen, die du evtl. in Betracht ziehen könntest, warum du noch im Singlenirvana bist und weiterhin das Glück versäumst.




Auferlegte Regeln
Im Laufe der Jahre und den dazugehörigen Erfahrungswerten hast du dir so viele Regeln über Dating und Beziehungen gemacht, dass du nicht verstehst und merkst, dass deine selbst auferlegten Regeln dich davon abhalten eine dauerhafte Beziehung zu finden und evtl. sogar zu führen.

Denn oft gelten Regeln nicht für alle auf die gleiche Weise. Was für eine Person funktioniert, kann völlig anders sein als das, was mit einer anderen Person funktioniert. Beim Dating gibt es keine strengen Regeln, also solltest du nicht versuchen, irgendwelchen zu folgen. 

Geh einfach mit deinen Instinkten und deinem Herzen.




Du hast Angst vor Intimität
Deine Angst vor Intimität macht dir Angst. Du bist ziemlich argwöhnisch, steuerst ganz genau, wie sehr und wie intensiv du jemanden magst.
Jemanden zu mögen, der dich zurückweist, das wäre genau diese Angst.
Du bestrafst deinen "potenziellen" Partner, weil du Angst hast, ihm/ihr nahe zu kommen. 

Du bestrafst sie mit jedem Blick und tätigst sarkastische Aussagen, nur damit sie dich in Ruhe lassen.
Warum? Weil genau diese große Intimität und Nähe dir eine enorme Angst machen.





Angst vor Konkurrenz
Was heißt Angst vor Konkurrenz haben?
Diese Angst ist mit einem Mangel an Selbstwertgefühl verbunden.
Angst vor Konkurrenz ist auch auch Angst vorm Verlust.
Du trägst alle nicht verarbeiteten Verluste in Dir. Alte emotionale Wunden, die nicht geheilt sind.

Wenn du nicht positiv von dir selbst denkst, wirst du immer mit anderen konkurrieren.  
Also entscheidest du dich überhaupt nicht mehr zu konkurrieren. Du gibst auf, weil du Angst vor Konkurrenz hast.
Natürlich solltest du in einer Beziehung nicht immer für die Liebe und Aufmerksamkeit Ihres Partners kämpfen müssen. Deine Angst ist jedoch so groß, dass du überall Konkurrenz siehst. Diese Angst ist eine sehr tiefliegende Angst. 
Angst vor Konkurrenz ist eine Urangst des Verlustes, dass du dich deinem Partner öffnest und er dich für jemanden "besseren" im Regen stehen lässt.



Du bildest toxische Anziehungen
Die Ursache liegt in den Gedanken, denn die Gedanken sind macht. 
Womöglich durch deine nicht positiven Erfahrungswerte, zumindest deren Gesamtsumme, bist du anfällig für Partner, die relativ giftig für dich sind. 
Was ist damit gemeint?
In der Tat sabotierst du dich Sie möglicherweise absichtlich. Das heißt durch deine Gedanken und deine Erfahrungswerte. Du suchst dir Beziehungen mit Partner, die entweder emotional nicht verfügbar oder bereits in Beziehungen sind oder andere Probleme haben. Du weißt ganz genau, dass deine Beziehung zum Scheitern verurteilt ist. Sie ist giftig für dich.





Du bist isoliert
Du hast dich in deiner Routine so wohl gefühlt, dass du sie für nichts ändern würdest. 
Du willst aus deiner Komfortzone gar nicht herauszukommen. Geschweige dich für eine potentielle Verletzung oder gar eine zum scheitern verurteilte Beziehung deiner Umwelt stellen. 
Wer will schon manchmal nach einem langen Arbeitstag ausgehen und evtl. neue Leute kennen lernen, wenn Du es dir gemütlich in der Jogginghose auf dem Sofa bequem machen kannst?




Du bist sehr wählerisch
Wenn dein Herz zu oft gebrochen wurde, bist du anfällig dafür, über jeden den du triffst zu urteilen. 
Deine Angst, wieder getäuscht und wieder zurückgewiesen zu werden ist sehr hoch. Somit entscheidest du dich deinen nächsten Partner sorgfältig nach deinen dir auferlegten Kriterien auszuwählen.
Du hast Vertrauensprobleme und gleichzeitig hast Du so unrealistische Erwartungen (auferlegte Kriterien), wie dein idealer Partner sein sollte.





Du hast ein geringes Selbstwertgefühl
Dein innerer "Kritiker" sagt dir immer, dass du nicht genug, nicht wertvoll und nicht liebenswert bist.
Auch wenn du eine liebevolle Beziehung haben willst, glaubst und vertraust du irgendwie nicht, dass du eine verdient hast. Der Mangel an Selbstvertrauen ist es, was andere Menschen von dir wegdrängt und deine Chancen zerstört, wahre Liebe zu finden.



No more Pain 
Wir alle haben unseren eigenen Teil des Schmerzes durchgemacht, der aus unseren intimen und vergangenen Beziehungen kommt. 
Nach jedem Schmerz werden wir einfach zu defensiv, zu misstrauisch, riskieren nichts mehr und zu vorsichtig. 
Wir haben Angst, wieder und wieder verletzt zu werden. 
Also bentonieren wir um uns herum unsere eigene Schutzmauer. Diese schützt uns vor möglichen Schmerzen, vor neuen emotionalen Wunden, die wir nicht einfach verkraften und wegstecken können. Unsere Selbstverteidigung und Angst kann der Grund sein, warum wir dann immer noch Single sind.


Und konntest du dich in einigen Punkten wieder erkennen oder gab es Ähnlichkeiten?



2 Kommentare:

  1. Hallo maria erstmal danke es stimmt auch ich habe mich in vuelen punkten wiedergefunden auch dieses ist ein lernprozess
    Wie sagt man so schön das ganze leben ist ein lernprozess um so älter man wird um so wie soll ich sagen ist man gefestigter in seinen aktivitäten man macht zwar auch noch fehler aber nicht mehr so wie es einst war es stabilisiert sich wieder alles wenn man es will selbstbewusstsein ect ich lese gern was du schreibst dankeschön wünsche dir ein schönes wochenende lg ein fan von deiner seite

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  2. Es gibt sogar viele ähnlichkeiten. Ich bin erstaunt.
    Hab dich gleich mal aboniert.

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Danke für Deine Nachricht!