Donnerstag, 9. August 2018

Die Frau, die ich nie sein wollte ...

https://kopfundherzoeffner.blogspot.com

Sag niemals nie.
Damals als Teenager, hatte ich ein gewisses Bild von mir mit Ende 30 im Kopf. Da hatte ich mir mein Leben schon vorgestellt und lebte von der "auf immer und ewig glücklich und zweifache Mutter" - Vorstellung. Siehe auch hier "Der geheime Brief!"

Unter uns gesagt: Einen Scheiss hab ich mir da gedacht, das sag ich Euch.

Ob ich damals gewusst hätte, dass ich mein Leben so, wie ich es heute tue genieße und das mit allen Vor- und Nachteilen, die mir das Leben gebracht hat.

Ich habe Erfahrungen gemacht, die ich mir wohl auch so nie erträumt bzw. gar realisiert hätte. 

Ich bin heute die Frau, die ich damals nicht sein wollte, weil ich alle bisherigen Erfahrungen (ob positiv oder negativ), in meinem Leben machen durfte.


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Heute weiß ich einfach, dass jeder seinen Weg gehen muss und das die Erfahrung, die wir unser ganzes Leben lang machen, uns zu der Person werden lässt, die jetzt hier zum Beispiel gerade diesen Blogpost schreibt.

So oft hat man versucht mich zu brechen und es gab natürlich auch welche, die es auch geschafft haben mich zu brechen. Danke dafür, denn ich habe somit gelernt, immer und immer wieder aufzustehen und habe die zerbrochenen Teile in mir zusammen gesetzt und hatte hier und da guten Support.

Ohne diesen Support hätte ich wahrscheinlich so einiges auch nicht in meinem Leben schaffen können. Danke nochmals! 


Ich bin heute die Frau, die ich damals nicht sein wollte, weil ich heute gestartet und auf meinem Weg (unkonventionell) bin. 


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Ängste, Schmerzen und Zweifel gehören zum Leben dazu. Keiner darf dich einbremsen oder dich stoppen. 
Kein Mensch der Welt hat dieses Recht dazu. 
Du allein!!! räumst den Menschen dieses Recht dazu ein. 
Heute gehe ich meinen Weg und natürlich zweifel ich auch, habe Angst und habe schmerzhafte Erlebnisse in meinem Leben gehabt. 

Das Schlimmste was mir passieren kann, ist wieder eine Erfahrung zu machen. 
Und ja, auch diese Erfahrung kann Schmerzen und Angst mir erneut bringen. 
Es ist allerdings eine Erfahrung und wenn es nicht so sein sollte, hätte ich sie auch nicht machen müssen. 
Wir wachsen und entwickeln uns doch genau des wegen an solchen Sachen. 


Ich bin heute die Frau, die ich damals nicht sein wollte, weil ich dachte, dass mir gewisse Sachen/Dinge nie passieren. 


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Tja, damals war ich ziemlich anmaßend und hab gesagt, das mir gewisse Sachen sicherlich nie passieren würden. 
Was habe ich daraus wieder gelernt, sag wirklich niemals nie. 

Heute weiß ich einfach, dass ich 

"...das würde ich NIE ..."

echt nicht mehr in den Mund nehme.
Denn es passiert schnell und manchmal, weist dich dein Verstand darauf hin und ist sehr sehr laut. Sehr laut ... Aber zaaaaaack! Und schon ist es passiert. 

Genau das habe ich für mich gelernt. 
Daher, solche Sätze einfach meiden. 
Kein Mensch ist perfekt und sich selbst zu verzeihen, weil man einen Anspruch hatte, der nie hätte gehalten werden können, ist das Größte was man mitunter tun kann.

Ich bin heute die Frau, die ich damals nicht sein wollte, weil ich früher die Naivität bei mir selbst anders gesehen habe und heute weiß ich einfach, dass man immer mit dem unerwarteten rechnen musst.
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Vertrauen ist eine subjektive Überzeugung der Menschen. 
Früher hab ich auch nicht jedem gleich vertraut, hatte sich ein Bekannter/Freund in dieser in kurzer Zeit bewährt, gab es den "ich vertraue Dir!" Stempel.

Heute schaut das Ganze schon ziemlich anders aus. 
Denn heute denke und weiß ich einfach aus der Erfahrung heraus, dass keiner perfekt ist und immer den Ansprüchen anderer, auch wenn das Bild beim Gegenüber durch Ereignisse positiv geprägt wurde, erfüllen kann. Drum ist es für mich irgendwie wichtig geworden, durch das Leben mit einer durchschnittlichen Erwartungshaltung zu gehen. 
Hey ... ich arbeite an mir und nein, es gibt Situationen, da muss ich noch mehr an mir arbeiten. 

Ich bin heute mit stolz die Frau, die ich bin. Dazu muss ich auch sagen, es gibt immer wieder good und bad days. Diese Tage nicht zu haben, würde bedeuten, sich nicht weiter zu entwickeln.





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